Sublimationsdruck

 
 

Als Sublimation bezeichnet man den direkten Übergang vom festen Aggregatzustand in den gasförmigen, ohne das der normalerweise dazwischenliegende flüssige Zustand angenommen wird.

Die Sublimationstinte wird per Tintenstrahldrucker auf ein Trägerpapier gedruckt und danach mittels einer Transferpresse auf polyesterhaltige Textilien übertragen. Die Farbpigmente reagieren mit der Polyesterbeschichtung des Materials, dringen also in die Beschichtung ein.

Die Textil-Oberfläche wird nicht verändert, man spürt also keinen Farbauftrag. Die Drucke waschen sich nicht aus und verblassen auch nicht. Es fallen keine Vorkosten an, somit sind geringe Druckkosten selbst bei Einzelstücken zu gewährleisten.

Einzige Voraussetzung ist die Verwendung von hellen polyesterhaltigen Textilien, da Sublimationsfarben keine starke Deckkraft aufweisen.

Vorteile

  • Kostengünstig, da keine Vorkosten
  • Einzelstücke möglich
  • Drucke waschen nicht aus, verblassen nicht
  • Kein Farbauftrag spürbar
  • Jegliche Bilddatei verwendbar

Nachteile

  • Nur polyesterhaltige Textilien verwendbar
  • Nur helle bzw. pastellfarbene Textilien bedruckbar